Chopin

Chopin

Künstler
Albert von Keller
Datierung
1873
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Das Gesellschaftsbild schildert das häusliche Musizieren als Konvention des gehobenen Bürgertums. Reich gekleidet sitzen die beiden Damen in einem eleganten, nach der Zeitmode mit einem fernöstlichen Lackschirm ausgestatteten Salon. In der Thematik entsprach Albert von Keller dem Publikumsbedürfnis der Gründerzeit, das in der Kunst nicht mehr die Stoffe aus Geschichte und Mythologie, sondern den sentimentalen Inhalt bevorzugte. Das in Feinmalerei ausgeführte, an dem holländischen Meister des 17. Jahrhunderts, Gerard Terborch, wie an Kellers Zeitgenossen Arthur G. von Ramberg orientierte Bild begründete den Ruhm des Künstlers, der als Musikfreund und -kenner der inspirierenden Wirkung der Musik wesentliche Anregungen verdankte.
Ausgestellt
Nicht ausgestellt
Inventarnummer
8366
Geburtsjahr des Künstlers
1844
Sterbejahr des Künstlers
1920
Maße des Objekts
85,1 x 68,3 cm
Material / Technik / Bildträger
Öl auf Eichenholz
Gattung
Malerei
Referat
19. Jahrhundert
Herkunft
1905 als Schenkung aus Privatbesitz erworben
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München

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