Herkules und Omphale

Herkules und Omphale

Datierung
1862
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Der Historienmaler Bonaventura Genelli lebte seit 1836 in bescheidensten Verhältnissen in München. Schack hat zwischen 1857 und 1867 sechs großformatige Gemälde bei ihm bestellt und ihm damit ein Auskommen gesichert. Dargestellt ist Herkules am Hof der Königin Omphale, wo der Held, der zuvor durch allerlei Abenteuer von sich reden gemacht hat, sich der Liebe, dem Wein und der Musik widmet. In den friesartigen Bildfeldern sind oben Ganymed unter den Göttern und unten der Brautzug des Bacchus und der Ariadne dargestellt. Die Aufteilung erinnert an Wanddekorationen der Renaissance und geht auf einen Entwurf für die Ausmalung des „Römischen Hauses“ des Leipziger Verlegers Hermann Härtel zurück, den Genelli nach einem Zerwürfnis mit dem Auftraggeber nicht ausführen konnte
Ausgestellt
Nicht ausgestellt
Inventarnummer
11550
Geburtsjahr des Künstlers
1798
Sterbejahr des Künstlers
1868
Maße des Objekts
196,0 x 308,5 cm
Material / Technik / Bildträger
Öl auf Leinwand
Gattung
Malerei
Referat
19. Jahrhundert
Herkunft
1862 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Sammlung Schack München

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