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10 Steel Row

Künstler
Carl Andre
Datierung
1968
Mehr über das Werk
Diese zehnteilige Arbeit von Carl Andre, einem der bedeutendsten Künstler der Minimal Art, gehört zu seinen „Element series“, die er ab 1960 entwickelte und die einen bestimmenden Teil seines Werks ausmachen. Sie setzen sich aus einfachen, gleichartigen Einzelteilen in serieller Anordnung zusammen. Oft handelt es sich – wie auch in diesem Fall – um quadratische Bodenstücke aus Metall, für die bisweilen unterschiedliche Kombinationen möglich sind. Die Einzelteile der „Stahlreihe“ sind in sich beliebig austauschbar, kein Stück ist bevorzugt oder benachteiligt, es gibt keine Achse, an der die Teile aufgereiht werden müssten. Diese „nichtachsiale Symmetrie“, wie Andre sie nennt, entspricht einer Demokratisierung der Komposition und ihrer Einzelteile untereinander. Der Betrachter nimmt das Objekt als „Weg“ wahr, der sich nicht von einem Punkt aus erschließt. „Viele meiner Werke, sicherlich einige der erfolgreichsten, waren solche, die man als Fußwege bezeichnen könnte; sie bewirkten, dass man entlang, rundherum oder über das Werk zu gehen hatte. Sie waren gleich Straßen, sicher nicht fixierte Ausblicke. Ich denke, eine Skulptur sollte einen unendlichen Blickpunkt haben.“ Erst durch die aktive Beteiligung des Betrachters erschließt sich der Sinn des Objekts: sein besonderer Materialcharakter, der im Gegensatz zum Fußboden steht, sein Verhältnis zum Raum und das der Einzelplatten untereinander.
Ausgestellt
Nicht ausgestellt
Inventarnummer
GV 21
Geburtsjahr des Künstlers
1935
Sterbejahr des Künstlers
-
Maße des Objekts
je 100 x 100 x 1 cm
Material / Technik / Bildträger
Stahlplatten, Papier, Pappe
Gattung
Plastik
Herkunft
1977 mit Unterstützung von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne (Galerie-Verein) erworben
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne München

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