Die Quelle Kallirrhoe bei Athen

Die Quelle Kallirrhoe bei Athen

Künstler
Carl Rottmann
Datierung
um 1848
Mehr über das Werk
Die Vorstellung von Griechenland war seit den Tagen Winckelmanns und Hölderlins mehr durch die Phantasie als durch die eigene Anschauung geprägt. Rottmann gehörte zu den wenigen deutschen Malern, die das Land selbst gesehen haben. Die Quelle Kallirrhoe entsprang unweit des Olympieions im Flussbett des Ilissos und war im Altertum als Hauptquelle Athens berühmt. Rottmanns Gemälde zeigt indes eine öde, leere Landschaft, die auf Naturstudien beruht. „Verstummt sind die Chorgesänge der Priester, die hier einst im Festzuge geschritten, und das Ohr vernimmt keinen anderen Ton des Lebens als das Zirpen der dürstenden Cikade“ (Schack).
Inventarnummer
11475
Geburtsjahr des Künstlers
1797
Sterbejahr des Künstlers
1850
Maße des Objekts
48,5 x 61,8 cm
Material / Technik / Bildträger
Öl auf Leinwand
Gattung
Malerei
Referat
19. Jahrhundert
Herkunft
Vor 1866 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Sammlung Schack München

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