Waldmüllers Sohn Ferdinand mit Hund

Waldmüllers Sohn Ferdinand mit Hund

Datierung
1836
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Die scharfzeichnende Malweise Waldmüllers erzeugt in dem Porträt seines Sohnes Ferdinand eine konzentrierte, dichte Atmosphäre. Das hochformatige Dreiviertelporträt des jungen Mannes ist vor den Hintergrund einer Berglandschaft gesetzt, deren Gipfel vom oberen Bildrand abgeschnitten sind. Bergmassiv und Fichtenwald hinterfangen den Dargestellten auf monumentale Art und Weise und tragen zugleich zu seiner Charakterisierung bei. Von den dunklen Farben des Hintergrundes hebt sich sein helles Inkarnat deutlich ab. Der in Nahsicht und mit großer Detailgenauigkeit wiedergegebene junge Mann hat seinen Blick nach rechts in die Ferne gewendet. Er ist begleitet von einem Jagdhund, der auf einer Erhebung stehend in ganzer Größe und in starker Verkürzung wiedergegeben ist. Beide scheinen ihre Aufmerksamkeit auf einen Gegenstand oder ein Ereignis außerhalb des Bildes gerichtet zu haben. Waldmüller gelingt es, die augenblickliche Konzentration der beiden Figuren mit bildhaften Mitteln dauerhaft festzuhalten.
Ausgestellt
Nicht ausgestellt
Inventarnummer
9274
Geburtsjahr des Künstlers
1793
Sterbejahr des Künstlers
1865
Maße des Objekts
39,2 x 31,2 cm
Material / Technik / Bildträger
Öl auf Holz
Gattung
Malerei
Referat
19. Jahrhundert
Herkunft
1925 aus dem Kunsthandel erworben
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München

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