Franz Ludwig Catel

Geburtsjahr 1778

Sterbejahr 1856

Gattungen 19. Jahrhundert

Franz Ludwig Catel hat sich vor allem als Maler buntfarbiger und lebensfroher italienischer Volksszenen einen Namen gemacht. Ursprünglich von der Holzbildnerei und der Graphik kommend, wandte er sich um 1800 der Landschaftsmalerei zu. Nach einer Ausbildung in Berlin und Paris ging er 1811 nach Rom und stieß zum Künstlerkreis um Joseph Anton Koch, der zentralen Figur unter den deutschen Malern in Rom. In Catels Bildern geht es weniger um die Landschaftsdarstellung, sondern er wertet die in der Landschaftsmalerei üblichen Staffagefiguren auf und setzt sie als Hauptgegenstand seiner Bilder ein. Seine Gemälde sind somit mehr dem Genre als der Landschaft verpflichtet. Das ausgelassen-fröhliche Treiben auf vielen seiner Bilder und sein koloristisches Können stießen auf reges Interesse bei einer finanzkräftigen Käuferschicht, so dass Catel durch seine Kunst zu beträchtlichem Wohlstand gelangte und allein aus seinem Privatvermögen eine Stiftung für junge Künstler in Rom ins Leben rufen konnte.

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