Die Frierende

Die Frierende

Datierung
um 1871
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Jean-Baptiste Carpeaux’ »Frierende« steht im Begriff, ins Wasser zu steigen. Vorsichtig berührt sie mit dem rechten Fuß dessen Oberfläche, empfindet die Kühle, schreckt zurück und erschauert leicht. Die Reaktion ist bis in die frei schwebende rechte Hand hinein zu spüren, während der linke Arm und das linke Bein, Halt bewahrend, auf dem Felsen ruhen. Der Künstler gilt als Vollender des neubarock-realistischen Stils der Académie des Beaux-Arts. Die internationale Kritik feierte ihn als »wiedererstandenen Michelangelo«. Von der eleganten Figur mit der geschmeidigen Haltung, den überlängten Proportionen und der unvergleichlich feinen Bearbeitung der Oberfläche existieren noch weitere Fassungen in Terrakotta, Gips, Biscuit de Sèvres, Bronze und Marmor.
Ausgestellt
Nicht ausgestellt
Inventarnummer
L 1300
Geburtsjahr des Künstlers
1827
Sterbejahr des Künstlers
1875
Maße des Objekts
40,8 x 14,5 x 16,5 cm
Material / Technik / Bildträger
Bronze, goldbraun patiniert
Gattung
Plastik
Referat
19. Jahrhundert
Herkunft
1971 als Leihgabe der Bayerischen Versicherungskammer – Landesbrandversicherunganstalt, München, Versicherungskammer Bayern
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München

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