Schlucht in der Sächsischen Schweiz

Schlucht in der Sächsischen Schweiz

Datierung
1820
Mehr über das Werk
Nach seiner Niederlassung in Dresden 1818 wählte Dahl, der bis dahin hauptsächlich mit seinen nordischen Landschaften erfolgreich war, häufig Motive aus der Umgebung der Stadt. Bereits seit den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts waren die Felsen und Flusstäler des Elbsandsteingebirges, der so genannten Sächsischen Schweiz, von Künstlern dargestellt worden, nachdem der aus der Schweiz stammende Landschaftsmaler Adrian Zingg in dieser Szenerie bildwürdige Motive entdeckt hatte. Dahl, dessen norwegische Landschaften ebenfalls häufig aus mächtigen Felsformationen und reißenden Wassern komponiert waren, lag dieser Motivkreis nahe. Ungewöhnlich war der unbedingte Naturalismus seiner Darstellung, in der Naturbeobachtung und malerische Wiedergabe eine neue Verbindung eingingen. Möglicherweise zeigt unser Bild einen Ausschnitt aus dem Liebetaler Grund, einem engen Tal, das von der Wesenitz durchflossen wird, die unterhalb von Pirna in die Elbe mündet. 1823 hat Dahl ein Motiv dieser Gegend im Gemälde »Lochmühle im Liebetaler Grund« (Dresden, Galerie Neue Meister) dargestellt.
Ausgestellt
Nicht ausgestellt
Inventarnummer
9690
Geburtsjahr des Künstlers
1788
Sterbejahr des Künstlers
1857
Maße des Objekts
63,0 x 48,0 cm
Material / Technik / Bildträger
Öl auf Leinwand
Gattung
Malerei
Referat
19. Jahrhundert
Herkunft
1931 aus Privatbesitz erworben
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München

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