Der Erlkönig

Der Erlkönig

Mehr über das Werk
Goethes „Erlkönig“ geht auf eine dänische Volksballade vom Elfenkönig und seinen Töchtern zurück, die Herder als „Erlkönigs Töchter“ ins Deutsche übersetzt hatte. Der präromantische Gehalt der Ballade ist von einer volkstümlichen Vorstellung vom Walten übersinnlicher Kräfte in der Natur bestimmt. Schnorr macht das Bedrohliche der Situation durch die Gestik der Figuren deutlich. Schwind dagegen taucht die Szene in fahles Zwielicht und betont das Dämonische. Einzelne Konturen sind in nervös flatterndem Strich mit der Feder gezogen und scheinen unter der dünnen, lockeren Malerei hervor.
Inventarnummer
11462
Geburtsjahr des Künstlers
1788
Sterbejahr des Künstlers
1853
Maße des Objekts
52,2 x 65,8 cm
Material / Technik / Bildträger
Öl auf Leinwand
Gattung
Malerei
Referat
19. Jahrhundert
Herkunft
1874 durch Adolf Friedrich Graf von Schack erworben
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Sammlung Schack München

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