Max Liebermann

Geburtsjahr 1847

Sterbejahr 1935

Gattungen 19. Jahrhundert

Geboren am 20. Juli 1847 in Berlin, gestorben am 8. Februar 1935 ebenda. - Nach erstem Zeichenunterricht 1863/64 bei Karl Steffeck in Berlin begann Liebermann 1868 ein Studium an der Weimarer Kunstschule. Seit 1871 zeigt sich seine Malerei beeinflusst durch den Ungarn Mihály von Munkácsy. Angezogen von der französischen Kunst, ging er 1872 nach Paris und 1874 nach Barbizon, um mit Jean François Millet in Kontakt zu treten. Entscheidend jedoch wurden seine jährlichen Studienreisen nach Holland, wo er Frans Hals und die hellfarbige »Haager Schule« kennen lernte. 1878 übersiedelte er nach München; hier orientierte er sich besonders an Wilhelm Leibl. 1884 kehrte Liebermann nach Berlin zurück, wo er 1897 endlich breite Anerkennung fand. Von 1899 bis 1911 war er Präsident der Berliner Secession, von 1920 bis 1933 Präsident der Preußischen Akademie der Künste. Gemeinsam mit Max Slevogt und Lovis Corinth bildet Liebermann die führende Trias des deutschen Impressionismus. Hatte er zunächst Motive aus der Arbeitswelt der einfachen Leute gewählt, so führte er mit rein malerischen Mitteln in späterer Zeit auch Szenen aus dem Leben des gehobenen Bürgertums vor und war als Porträtist gefragt.

Alle Werke

8 Werke