Madonna im Blumenkranz

Madonna im Blumenkranz

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Die Bilderverehrung der Gegenreformation wird hier zum Thema. Wie eine Hausmadonna an grauer Fassade, die am Festtag mit Blumen geschmückt wird, wirkt das gerahmte "Bild im Bild". Doch die darauf Dargestellten verlieren ihren Abbild-Charakter, sie werden lebendig und erfreuen sich an dem Schmuck. Dogmatisch korrekt bringt Rubens hier zum Ausdruck, dass nicht das Bild verehrt wird, sondern die Muttergottes, auf die es verweist. Den Blumenkranz ließ Rubens seinen Freund, den Blumen-Brueghel, malen. - Das ungewöhnliche Motiv der Madonna an der Wiege findet man bereits in der Druckgraphik vor Rubens.
Ausgestellt
AP OG Saal VIII
Inventarnummer
331
Geburtsjahr des Künstlers
1577
Sterbejahr des Künstlers
1640
Maße des Objekts
185 x 209,8 cm
Material / Technik / Bildträger
Eichenholz
Gattung
Malerei
Herkunft
1806 aus der Galerie Düsseldorf
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München

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