Leda

Leda

Künstler
Jules Desbois
Datierung
1891
Mehr über das Werk
Dem griechischen Mythos zufolge näherte sich Zeus der Leda, Gattin des Spartanerkönigs Tyndareos, in der Gestalt eines Schwans. Sie empfing von ihm die Dioskuren Kastor und Polydeukes (Pollux), die sie in Schwaneneiern zur Welt brachte. Desbois, der den Symbolisten nahe stand und von Auguste Rodin hoch geschätzt wurde, hat sich um 1891 mit dem Leda-Motiv wiederholt auseinander gesetzt. Das Gipsmodell für die Bronze war 1891 im Salon der Société Nationale des Beaux-Arts ausgestellt. Der Einfluss Rodins (»Danaïde« von 1885) ist hier deutlich zu erkennen; das Vorbild ist jedoch ins Lineare übersetzt und ins Expressive gesteigert.
Ausgestellt
Nicht ausgestellt
Inventarnummer
L 1413
Geburtsjahr des Künstlers
1851
Sterbejahr des Künstlers
1935
Maße des Objekts
37 x 40 x 54 cm
Material / Technik / Bildträger
Bronze
Gattung
Plastik
Referat
19. Jahrhundert
Herkunft
1973 als Leihgabe der Bayerischen Versicherungskammer - Landesbrandversicherungsanstalt, München; Versicherungkammer Bayern
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek, München
Zitiervorschlag
Jules Desbois, Leda, 1891, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek, München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/2mxqv9dL8b (Zuletzt aktualisiert am 01.10.2020)

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