Raub der Töchter des Leukippos
Peter Paul Rubens mit Jan Wildens (1577-1640)

Raub der Töchter des Leukippos,

um 1618
Material / Technik / Bildträger
Leinwand
Maße des Objekts
224 x 210,5 cm
Ausgestellt
AP OG Saal VII
Gattung
Malerei
Inventarnummer
321
Erwerb
1806 aus der Galerie Düsseldorf
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München
Zitiervorschlag
Peter Paul Rubensmit Jan Wildens, Raub der Töchter des Leukippos, um 1618, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/5RGQJo84z3 (Zuletzt aktualisiert am 11.01.2022)
Die Entführung der Königstöchter fand ein tragisches Ende, denn Castor und Pollux wurden bei der Verfolgung getötet. Obgleich Zwillinge, stammten sie von zwei Vätern. Castor war der Sohn von Tyndareos, König von Sparta, und deshalb sterblich, nicht aber der von Jupiter stammende Pollux. Als dieser bat, nicht von seinem Bruder getrennt zu werden, wurden beide als Gestirn an den Himmel versetzt. Durch die komplexe, viele Ansichten suggerierende Komposition und die sinnliche Wiedergabe der Texturen stellte Rubens die Überlegenheit der Malerei gegenüber der Bildhauerei unter Beweis.

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