Isarlandschaft bei München
Wilhelm von Kobell (1766-1853)

Isarlandschaft bei München,

1819
Material / Technik / Bildträger
Öl auf Eichenholz
Maße des Objekts
40,5 x 53,3 cm
Ausgestellt
Nicht ausgestellt
Referat
19. Jahrhundert
Gattung
Malerei
Inventarnummer
9213
Erwerb
1924 aus Privatbesitz erworben
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München
Zitiervorschlag
Wilhelm von Kobell, Isarlandschaft bei München, 1819, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/8MLvjYzLz3 (Zuletzt aktualisiert am 19.06.2023)
Nach seinen Anfängen als Maler von Tierstücken in der Nachfolge von Philips Wouverman und seinen Erfolgen als Schlachtenmaler entwickelte Kobell in den Jahren nach 1815 eine sachlich-intime Form der Landschaftsmalerei mit figürlicher Staffage, die häufig Motive aus der Umgebung München gestaltet. Die Verbindung von wirklichkeitsnaher Naturschilderung und sorgsam in die Landschaft hinein komponierten Figurengruppen verleiht diesen Bildern einen ganz eigentümlichen Reiz. Die "Isarlandschaft" gibt einen Blick auf die Flussauen in der Höhe von Oberföhring nördlich von München. Links ist am Flussufer das Dorf Bogenhausen mit der Pfarrkirche St. Georg zu erkennen. Rechts erstreckt sich die Silhouette Münchens am Horizont, wobei die großen Kirchen deutlich zu erkennen sind. Ganz in der Ferne zeichnen sich die Umrisse der Alpenkette schwach im Dunst ab. Für die Landschaft wie für den Schimmel haben sich Vorzeichnungen erhalten. Es existieren mehrere Fassungen des Bildes, unter anderem im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt, da Kobell beliebte Motive wie dieses mehrfach variiert und wiederholt hat.

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