Schleuse bei Kähnsdorf II

Schleuse bei Kähnsdorf II

Künstler
Carl Schuch
Datierung
1880
Mehr über das Werk
Die Auseinandersetzung mit der Landschaftsmalerei Leibls und Trübners, vor allem aber der Franzosen Courbet, Corot, Manet und Monet, verdankte Schuch seine unmittelbare Auffassung der Natur, wie sie uns die 1880 entstandene »Schleuse bei Kähnsdorf« beispielhaft vor Augen führt. Das hölzerne Schleusengatter ist fast genau in die Bildmitte gesetzt zwischen zwei schräg in die Tiefe sich ziehende sandige Wälle, die nur mit wenig Gras und Büschen bewachsen sind. Dahinter breitet sich eine flache Landschaft aus, in der Wasser und Land abwechseln, und über allem hat Schuch einen lichten Himmel gegeben, dessen zartes Blau nur von wenigen Wolken überzogen ist. Kähnsdorf liegt am Großen Seddiner See, südlich von Potsdam in der Mark Brandenburg. Karl Hagemeister berichtete 1913, dass Schuch »Ende April oder anfangs Mai 1880« von Venedig kam, um mit ihm in Kähnsdorf zu malen. Dementsprechend wird auch das Bild auf 1880 datiert.
Ausgestellt
Nicht ausgestellt
Inventarnummer
10752
Geburtsjahr des Künstlers
1846
Sterbejahr des Künstlers
1903
Maße des Objekts
71 x 93,4 cm
Material / Technik / Bildträger
Öl auf Leinwand
Gattung
Malerei
Referat
19. Jahrhundert
Herkunft
1940 aus Privatbesitz erworben (vormals L 717)
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek, München
Zitiervorschlag
Carl Schuch, Schleuse bei Kähnsdorf II, 1880, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek, München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/A0GOkzJGdp (Zuletzt aktualisiert am 15.07.2020)