Singende Mädchen

Singende Mädchen

Künstler
Hans von Marées
Datierung
um 1885
Mehr über das Werk
Das Werk gehört zu den wenigen Pastellen des Künstlers. Es ist auf hell grundierte Leinwand mit leimgebundenem Überzug aus feinem Sand gezeichnet worden, wohl um eine Wirkung ähnlich wie beim Fresko zu erreichen. Der Bezug zur Temperamalerei andererseits und der enge Zusammenhang eines Berliner Pastells mit der »Werbung« lassen auch erwägen, ob Marées die Pastelle als Vorstudien für die Tempera-Fassungen seiner Gemälde benutzt hat. So oder so handelt es sich jedoch darüber hinaus um selbständige Werke. Das Münchner Pastell zeigt eine singende Mädchengruppe mit deutlich hervorgehobener auptfigur vor einer Frühlingslandschaft. Das lyrische Thema und die einfache Figurenbildung mögen an Werke der Präraffaeliten, an Bilder Böcklins und des Jugendstils erinnern, doch unterscheidet sich die Darstellung von Marées von allen diesen sowohl in der Verhaltenheit der Stimmung wie in dem höheren Maße kunstvoll abstrahierter Natur, das dieser Natur zugleich größere intensität verleiht.
Ausgestellt
Nicht ausgestellt
Inventarnummer
7870
Geburtsjahr des Künstlers
1837
Sterbejahr des Künstlers
1887
Maße des Objekts
100,4 x 67,6 cm
Material / Technik / Bildträger
Pastellkreiden auf Leinwand
Gattung
Malerei
Referat
19. Jahrhundert
Herkunft
1891 als Schenkung von Conrad Fiedler erworben
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek, München
Zitiervorschlag
Hans von Marées, Singende Mädchen, um 1885, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek, München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/JzG6BPDGWO (Zuletzt aktualisiert am 12.03.2020)

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