Christus in der Vorhölle

Christus in der Vorhölle

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Die drei Tafeln (siehe auch Inv. Nr. 643 und 667) sind Teile eines Altars mit insgesamt sieben Szenen aus dem Leben Jesu, die ehemals nebeneinander gereiht auf ein Brett gemalt waren. Diese ungewöhnliche Form eines langgestreckten Altarbildes (dossale) findet sich in Florenz kaum, war aber im Gebiet der Emilia Romagna geläufig. Details der Darstellungen und die Themenwahl sprechen für Rimini als Herkunftsort, wo Giotto nachweislich im Auftrag der Familie Malatesta Werke für die Kirche San Francesco lieferte. Seine räumlich gestalteten Kompositionen und seine körperhaft plastischen Figuren mit ihren differenzierten Gesten und Emotionen markieren die revolutionären Neuerungen der Bildsprache Giottos.
Ausgestellt
AP OG Kabinett 1-2
Inventarnummer
5295
Geburtsjahr des Künstlers
1270
Sterbejahr des Künstlers
1337
Maße des Objekts
45,6 x 44 cm
Material / Technik / Bildträger
Pappelholz
Gattung
Malerei
Herkunft
1813 von König Max I. Joseph vom Grafen Lucchesi erworben
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München
Zitiervorschlag
Giotto di Bondone, Christus in der Vorhölle, ca. 1303/06 vor 1312/13, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/QKGBkYX4Bb (Zuletzt aktualisiert am 29.06.2022)

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