Hll. Johannes der Täufer, Romuald, Gherardus von Villamagna, Paulus und Minias

Hll. Johannes der Täufer, Romuald, Gherardus von Villamagna, Paulus und Minias

Künstler
Nardo di Cione
Datierung
um 1363/65
Mehr über das Werk
Die beiden Gemälde (siehe auch Inv. Nr. WAF 1027), die ehemals in Spitzbogenform abschlossen, bildeten die Seitentafeln eines größeren Altarkomplexes. Die spezifische Wahl der im weißen Habit auftretenden heiligen Benedikt und Romuald deuten auf ein Kamaldulenserkloster als Bestimmungsort. Vermutlich schmückte das Werk zunächst den Hochaltar von Santa Maria degli Angeli, dem größten Konvent dieses Zweigordens der Benediktiner in Florenz. Rund 50 Jahre nach Vollendung wurde der Altar in eine von Gherardo di Benedetto degli Alberti gestiftete Kapelle versetzt. Der ursprünglich rechts außen stehende heilige Johannes Gualbertus wurde deshalb zu dem selten dargestellten Gherardus von Villamagna umgestaltet.
Ausgestellt
AP OG Kabinett 3
Inventarnummer
WAF 1028
Geburtsjahr des Künstlers
1320
Sterbejahr des Künstlers
1366
Maße des Objekts
142 x 72,5 cm
Material / Technik / Bildträger
Pappelholz (Populus sp.)
Gattung
Malerei
Herkunft
Vor 1818 durch Kronprinz Ludwig in Florenz erworben
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München
Zitiervorschlag
Nardo di Cione, Hll. Johannes der Täufer, Romuald, Gherardus von Villamagna, Paulus und Minias, um 1363/65, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/Qlx2oJ9LXq (Zuletzt aktualisiert am 29.06.2022)

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