Das Apokalyptische Weib
Peter Paul Rubens (1577-1640)

Das Apokalyptische Weib,

um 1623/25
Material / Technik / Bildträger
Leinwand
Maße des Objekts
554,5 x 370,5 cm
Ausgestellt
AP OG Saal VII
Gattung
Malerei
Inventarnummer
891
Erwerb
1804 als Säkularisationsgut aus dem Dom zu Freising
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München
Zitiervorschlag
Peter Paul Rubens, Das Apokalyptische Weib, um 1623/25, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/Y0GR9RgLRX (Zuletzt aktualisiert am 30.12.2021)
Die Offenbarungen des Johannes (12,1–9,14) beschreiben die Erscheinung Mariens als auf dem Mond stehende Lichtgestalt. Vom siebenköpfigen Drachen bedroht, werden sie und ihr Kind von Gottvater in die Wüste entrückt. Das Thema steht in Bezug zur Gegenreformation. Maria, unter Kurfürst Maximilian I. zur Schutzpatronin Bayerns berufen, tritt auf eine Schlange, Symbol der Ketzerei. In der Exegese wurde das Apokalyptische Weib als Sinnbild der von Gottvater beschützten Kirche gedeutet. 1623 wurde das Gemälde für den Hochaltar des Mariendomes in Freising bestellt, der unten rechts zu sehen ist.

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