Das Apokalyptische Weib

Das Apokalyptische Weib

Künstler
Peter Paul Rubens
Datierung
um 1623/25
Mehr über das Werk
Die Offenbarungen des Johannes (12,1–9,14) beschreiben die Erscheinung Mariens als auf dem Mond stehende Lichtgestalt. Vom siebenköpfigen Drachen bedroht, werden sie und ihr Kind von Gottvater in die Wüste entrückt. Das Thema steht in Bezug zur Gegenreformation. Maria, unter Kurfürst Maximilian I. zur Schutzpatronin Bayerns berufen, tritt auf eine Schlange, Symbol der Ketzerei. In der Exegese wurde das Apokalyptische Weib als Sinnbild der von Gottvater beschützten Kirche gedeutet. 1623 wurde das Gemälde für den Hochaltar des Mariendomes in Freising bestellt, der unten rechts zu sehen ist.

Ausgestellt
AP OG Saal VII
Inventarnummer
891
Geburtsjahr des Künstlers
1577
Sterbejahr des Künstlers
1640
Maße des Objekts
554,5 x 370,5 cm
Material / Technik / Bildträger
Leinwand
Gattung
Malerei
Herkunft
1804 als Säkularisationsgut aus dem Dom zu Freising
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München
Zitiervorschlag
Peter Paul Rubens, Das Apokalyptische Weib, um 1623/25, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/Y0GR9RgLRX (Zuletzt aktualisiert am 30.12.2021)

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