Rubens und Isabella Brant in der Geißblattlaube

Rubens und Isabella Brant in der Geißblattlaube

Künstler
Peter Paul Rubens
Datierung
um 1609/10
Mehr über das Werk
Unmittelbar nach seiner Rückkehr aus Italien heiratete der 32-jährige Künstler die achtzehnjährige Isabella Brant. Wohl bald darauf entstand das Doppelbildnis, mit dem er Porträtgeschichte schrieb. Er verzichtet nicht auf traditionelle Symbolik: Das Geißblatt ("Jelängerjelieber") war als Treuesymbol bekannt, die ineinandergelegten Hände ("dextrarum iunctio") deuteten seit der Antike auf den Ehestand hin. Jedoch sind diese Verweise völlig in die lebensnahe Momentaufnahme integriert. Bürgerliche Zufriedenheit, beachtlicher Wohlstand, tiefe Zuneigung der Eheleute kommen in dem Bild zum Ausdruck.
Ausgestellt
AP OG Saal VII
Inventarnummer
334
Geburtsjahr des Künstlers
1577
Sterbejahr des Künstlers
1640
Maße des Objekts
178 x 136,5 cm
Material / Technik / Bildträger
Leinwand, auf Holz übertragen
Gattung
Malerei
Herkunft
1806 aus der Galerie Düsseldorf
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek, München
Zitiervorschlag
Peter Paul Rubens, Rubens und Isabella Brant in der Geißblattlaube, um 1609/10, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek, München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/o5xrMEr47X (Zuletzt aktualisiert am 17.05.2020)

Folgende Kunstwerke könnten Sie auch interessieren: