Frühling im Wienerwald

Frühling im Wienerwald

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Sieben Kinder vergnügen sich in einem Waldstück, das sich in ein kleines Tal öffnet. Die Buchen sind noch unbelaubt, ein Netz von Ästen und Zweigen vor dem blauen Himmel übersät mit eben aufspringenden Blattknospen. Die Sonne hat noch wenig Kraft, die kleinen Mädchen, warm bekleidet, pflücken Veilchen, die am Boden versteckt wachsen, ordnen sie zu kleinen Sträußen und eine, die größte, reicht einen davon den zwei Buben. Der kleinere, pausbäckig, nimmt das Geschenk lachend entgegen, der größere mit dem geschulterten Reisigbündel und den Händen in den Hosentaschen, scheint eher verlegen. Es ist die Nuance einer Andeutung, unendlich zart, aber pointiert im Augenblick erfasst und festgehalten, im Gleichklang heranwachsenden menschlichen Lebens und der erwachenden Natur sorgsam aufeinander abgestimmt, hier individuell beobachtend in der Nachfolge frühromantischer Bilderfindung. Das Gemälde gehört zu einer Gruppe zwischen 1858 und 1865 entstandener Bilder, die das Thema leicht variieren. Eines davon, mit Schneeresten am Boden, ist 1861 datiert und gehört der Österreichischen Galerie in Wien.
Displayed
Not on display
Inventory Number
9324
Birth year of the artist
1793
Year the artist deceased
1865
Dimensions of the object
54,2 x 67,9 cm
Material / Technology / Carrier
Öl auf Laubholz
Genre
Malerei
Department
19. Jahrhundert
Origin
1926 aus dem Kunsthandel erworben
Stock
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München

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