Ferdinand von Rayski

Born 1806

Deceased 1890

Genres 19. Jahrhundert

Ferdinand von Rayski war hauptsächlich in seiner Heimatstadt Dresden tätig, wo er vor allem als Porträtmaler gefragt war. Reisen, auf denen er wichtige Eindrücke und Anregungen gewann, führten ihn unter anderem nach Berlin, Prag, in die Schweiz und nach England. Im Gegensatz zu der vorangegangenen Künstlergeneration war für Rayski nicht mehr eine Italienreise das entscheidende Erlebnis, sondern die Kenntnis der neuen französischen Malerei mit den Werken von Géricault und Delacroix, die er bei einem Aufenthalt in Paris 1834/35 gewann. So entwickelte auch Rayski einen malerischen, stark aus der Farbe heraus verstandenen Stil, der deutlich den Einfluss der zeitgenössischen französischen Malerei zeigt. Die Betonung des Eigenwerts der Farbe, wie er für Rayski typisch ist, war für deutsche Maler eher ungewöhnlich, und imponierte noch über ein Jahrhundert später dem ebenfalls aus Deutschbaselitz bei Dresden stammenden Künstler Georg Baselitz, der sich durch die Malerei Rayskis zur Serie der Rayski-Köpfe anregen ließ.

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