Karl Friedrich Schinkel

Born 1781

Deceased 1841

Genres 19. Jahrhundert

Karl Friedrich Schinkel war der bedeutendste Architekt seiner Zeit in Deutschland. Wegweisende Bauten des Klassizismus wie die Neue Wache, das Alte Museum, das Schauspielhaus oder die Bauakademie in Berlin, aber auch Bauwerke in neugotischen Formen wie die Friedrichwerdersche Kirche wurden von ihm entworfen. Die schlechte Auftragslage für Architekten während der Zeit der napoleonischen Kriege hinderten ihn aber zunächst, als Architekt tätig zu werden. Er nützte sein zeichnerisches Talent statt dessen für die Gestaltung von Dioramen und Panoramen, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Berühmt sind auch seine Bühnendekorationen, u. a. für Mozarts Zauberflöte, die er für das Berliner Nationaltheater entwarf. Daneben entstanden Aquarelle und Ölgemälde. Obwohl bereits seit 1810 als Architekt im Dienst des preußischen Staates, konnte Schinkel erst nach 1815 größere Bauprojekte realisieren. 1826 unternahm er eine Reise nach England, auf der er neue Bauaufgaben im beginnenden Industriezeitalter kennen lernte. Ab 1830 unterstanden ihm als Oberbaudirektor sämtliche staatlichen Bauprojekte in Preußen. Schinkels Talente beschränkten sich nicht allein auf sein gestalterisches Können als Architekt, Innenarchitekt, Bühnenbildner und Maler. Er war auch an der wissenschaftlichen Grundlegung der Architektur interessiert und gab wichtige Impulse für die beginnende Denkmalpflege.

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