Odilon Redon

Born 1840

Deceased 1916

Genres 19. Jahrhundert, Museum Brandhorst

Geboren am 22. April 1840 in Bordeaux, gestorben am 6. Juli 1916 in Paris. Nach erstem Zeichenunterricht in Bordeaux führte Rodolphe Bresdin Redon in die graphischen Techniken ein; mit Bresdin teilte er seine Vorliebe für geheimnisvolle, irreale Darstellungen. In Paris beschäftigte sich Redon mit Camille Corot, Gustave Courbet, Paul Sérusier und den »Nabis« (Propheten). Wesentlich beeindruckten ihn jedoch Gustave Moreau und Henri Fantin-Latour, die seine phantastisch-symbolistischen Neigungen bestärkten. 1867 stellte Redon erstmals im Pariser Salon aus; 1889 ist er an der Ausstellung der Peintres-Graveurs bei Georges Durand-Ruel beteiligt. Reisen führten ihn nach Belgien, Holland und Italien. Redons antinaturalistische Gemälde, denen ein traumhaft-traumatischer Charakter zu Eigen ist, zeichnet eine zart leuchtende Farbigkeit aus, während die Form bereits Anklänge an die expressionistischen Tendenzen der jüngeren französischen Malerei seit Paul Gauguin erkennen lässt.

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