Der sterbende Seneca

Der sterbende Seneca

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Von seinem eigenen Schüler, Kaiser Nero, des Verrates bezichtigt, ist Seneca zum Selbstmord gezwungen. Ein befreundeter Arzt öffnet ihm die Adern, warmes Wasser soll den Fluss des Blutes beschleunigen. Ein Schreiber versucht, die letzten Worte des Philosophen festzuhalten: "VIR[TUS]" (Tugend). Gemeint ist die Tugend stoischer Gelassenheit, der Seneca im Sterben mustergültig Ausdruck verleiht. Der denkmalhafte Charakter des Gemäldes ist auf das Vorbild zurückzuführen, das Rubens hier zitiert: die antike Statue eines afrikanischen Fischers, die im 17. Jahrhundert als "Sterbender Seneca" galt und die Rubens mit der Bildnisbüste des "Pseudo-Seneca" aus seinem Besitz verband.
Displayed
AP OG Saal VII
Inventory Number
305
Birth year of the artist
1577
Year the artist deceased
1640
Dimensions of the object
185 x 154,7 cm
Material / Technology / Carrier
Holz
Genre
Malerei
Department
Flämische Malerei
Origin
1806 aus der Galerie Düsseldorf
Stock
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München

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