Venus au Collier

Venus au Collier

Dating
1918/28
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Die »Venus au collier« entstand über einen Zeitraum von fast zehn Jahren zwischen 1918 und 1928. Zunächst ohne die Kette konzipiert, stellte Maillol 1928 den Gipsguss einer zweiten Fassung mit Kette im Pariser Salon d’Automne aus. Beide Fassungen der Venus wurden von Alexis bzw. Eugène Rudier im Sandgussverfahren sowie von C. Valsuani im Wachsausschmelzverfahren gegossen. Die Münchner Statue trägt den Gießerstempel von Valsuani. Beide Versionen wurden in insgesamt 16 Exemplaren gegossen, abgesehen von den als Teil- oder Volltorso bekannten Ausführungen. Das beherrschende Thema in Maillols OEuvre ist der Frauenakt, der mit kräftigen Körpern die Sinnenfreude, Naturverbundenheit, manchmal aber auch ein souveränes In-sich-selbst-Sein ausdrückt. Die klaren Umrisse seiner Werke, die glatten Oberflächen, die vereinfachten, kompakten Formen, die Tendenz zur Statik und die Geschlossenheit der Komposition verdeutlichen den Einfluss der Plastik der klassischen Antike auf Maillols Kunstauffassung. Die Venus lassen diese Merkmale monumental erscheinen, ein Eindruck, der zusammen mit ihrer melancholischen Selbstversunkenheit die stille, aber souveräne Distanz zum Betrachter definiert.
Displayed
Not on display
Inventory Number
L 2365
Birth year of the artist
1861
Year the artist deceased
1944
Dimensions of the object
173 cm
Material / Technology / Carrier
Bronze
Genre
Plastik
Department
19. Jahrhundert
Origin
1999 als Leihgabe aus Privatbesitz erworben
Stock
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek, München
Citation
Aristide Maillol, Venus au Collier, 1918/28, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek, München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/en/artwork/jWLpaanGKY (Last updated on 07.11.2019)