Rubens und Isabella Brant in der Geißblattlaube

Rubens und Isabella Brant in der Geißblattlaube

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Unmittelbar nach seiner Rückkehr aus Italien heiratete der 32-jährige Künstler die achtzehnjährige Isabella Brant. Wohl bald darauf entstand das Doppelbildnis, mit dem er Porträtgeschichte schrieb. Er verzichtet nicht auf traditionelle Symbolik: Das Geißblatt ("Jelängerjelieber") war als Treuesymbol bekannt, die ineinandergelegten Hände ("dextrarum iunctio") deuteten seit der Antike auf den Ehestand hin. Jedoch sind diese Verweise völlig in die lebensnahe Momentaufnahme integriert. Bürgerliche Zufriedenheit, beachtlicher Wohlstand, tiefe Zuneigung der Eheleute kommen in dem Bild zum Ausdruck.
Displayed
AP OG Saal VII
Inventory Number
334
Birth year of the artist
1577
Year the artist deceased
1640
Dimensions of the object
178 x 136,5 cm
Material / Technology / Carrier
Leinwand, auf Holz übertragen
Genre
Malerei
Department
Flaemische Malerei
Origin
1806 aus der Galerie Düsseldorf
Stock
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek, München
Citation
Peter Paul Rubens, Rubens und Isabella Brant in der Geißblattlaube, um 1609/10, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek, München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/en/artwork/o5xrMEr47X (Last updated on 17.05.2020)

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