Verspottung Christi

Verspottung Christi

Mehr über das Werk
Nach seiner Gefangennahme wurde Christus durch Kaiphas verhört. Auf die bejahte Frage, ob er Gottes Sohn sei, folgte Empörung (Mk 14,65; Mt 26,67): Die Anwesenden spien ihn an, verhüllten sein Gesicht und schlugen ihn. Vornübergebeugt und still duldend hockt Christus zwischen den Folterknechten, die ihn im Rhythmus der Trommelschläge und Pfeifentöne traktieren. Die subtile Farbigkeit und stoffliche Erfassung des Tuchs, des Stricks und der feingliedrigen Hände lassen schon in diesem Frühwerk den großen Koloristen erkennen.
Ausgestellt
AP OG Saal II
Inventarnummer
10352
Geburtsjahr des Künstlers
1475
Sterbejahr des Künstlers
1528
Maße des Objekts
109 x 73,5 cm
Material / Technik / Bildträger
Fichtenholz (Picea sp.)
Gattung
Malerei
Herkunft
1803 als Säkularisationsgut aus der Karmeliterkirche München erworben; 1937 nachinventarisiert
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München
Zitiervorschlag
Matthias Grünewald (Mathis Gothart-Nithart), Verspottung Christi, um 1503/05, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/A9xlyorLWv (Zuletzt aktualisiert am 21.03.2022)

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