Doña Maria Teresa da Vallabriga

Doña Maria Teresa da Vallabriga

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Die Dargestellte (1758 –1828) entstammt einer sehr alten aragonesischen Adelsfamilie. Sie war seit 1776 mit dem Infanten Don Luis de Borbón verheiratet. Dieser wurde als jüngerer Bruder Karls III. von Spanien mit sechs Jahren bereits Erzbischof von Sevilla und Toledo, dann Kardinal. Er gab seine geistlichen Ämter auf, um Doña Maria Teresa heiraten zu können. Diese morganatische Heirat hatte allerdings zur Folge, dass das Paar mit seinen Kindern gezwungenermaßen fern der Hauptstadt zurückgezogen in Areñas de San Pedro lebte. Goya stand mit ihnen in freundschaftlicher Beziehung und malte die Familie mehrmals als Einzelporträts (1783) und auch in einem monumentalen Gruppenporträt 1784 (letzteres heute in Parma, Fondazione Magnani-Rocco). Im Zusammenhang damit entstanden Studien, darunter auch ein auf den 27. August 1783 datierter Profilkopf der Doña Maria Teresa (Madrid, Prado), den Goya dann anschließend zu dem Münchner En-face-Porträt umkonzipiert hat. Ein Porträt gleichen Formats von Don Luis von Anton Raphael Mengs befindet sich im Museum in Cleveland.
Displayed
AP OG Saal XII
Inventory Number
HUW 2
Birth year of the artist
1746
Year the artist deceased
1828
Dimensions of the object
151,2 x 97,8 cm
Material / Technology / Carrier
Öl auf Leinwand
Genre
Malerei
Department
19. Jahrhundert
Origin
Dauerleihgabe der HypoVereinsbank, Member of UniCredit - 1966 durch die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank erworben
Stock
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek, München
Citation
Francisco José de Goya y Lucientes, Doña Maria Teresa da Vallabriga, 1783, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek, München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/en/artwork/Y0GR3574RX (Last updated on 05.10.2020)

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