Die Verstoßung der Hagar

Die Verstoßung der Hagar

Mehr über das Werk
In hohem Alter gebar Sara, Abrahams Frau, ihren Sohn Isaak. Dieser trat an die Seite des Erstgeborenen Ismael, den Abraham mit Saras Magd Hagar gezeugt hatte. Aus Sorge um Isaaks Erbansprüche bat Sara ihren Mann, Hagar und Ismael fortzuschicken. Abraham fügte sich ihrem Wunsch. Claude Lorrain verlegt das Geschehen in eine mediterran anmutende Landschaft im Morgenlicht; Abrahams Haus erscheint als Villa mit Portikus. Der Patriarch weist in die Ferne und reicht der Magd ein Brot – eine letzte vertrauliche Geste vor dem endgültigen Abschied.
Ausgestellt
AP OG Saal XI
Inventarnummer
604
Geburtsjahr des Künstlers
1604
Sterbejahr des Künstlers
1682
Maße des Objekts
106,5 x 140,3 cm
Material / Technik / Bildträger
Leinwand
Gattung
Malerei
Herkunft
1799 aus der Galerie Zweibrücken
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München
Zitiervorschlag
Claude Lorrain (Claude Gellée), Die Verstoßung der Hagar, 1668, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/8eGVj5YGWQ (Zuletzt aktualisiert am 18.01.2022)

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