Beweinung Christi

Beweinung Christi

Datierung
um 1500
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Die Tafel entstand im Auftrag der Gebrüder Nasi für den Altar ihrer Familienkapelle in Santo Spirito in Florenz. Während die bewegte Linienführung der Gewänder und das kräftige Kolorit auf Raffaellinos Lehrer Filippino Lippi zurückgehen, erinnert die symmetrische Komposition an Werke Pietro Peruginos. Der von nordalpinen Vesperbildern abgeleitete Typus der Maria, die den Leichnam Christi auf dem Schoß hält, war in der zweiten Hälfte des Quattrocento
in Florenz verbreitet. Johannes der Täufer und Jakobus wurden vermutlich als Namenspatrone der Familie ins Bild aufgenommen.
Ausgestellt
AP OG Saal IV
Inventarnummer
WAF 801
Geburtsjahr des Künstlers
1466
Sterbejahr des Künstlers
1524
Maße des Objekts
187,5 x 196,7 cm
Material / Technik / Bildträger
Pappelholz
Gattung
Malerei
Herkunft
1829 in der Privatsammlung König Ludwigs I. nachweisbar
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München
Zitiervorschlag
Raffaellino del Garbo, Beweinung Christi, um 1500, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/apG9VDd4Zn (Zuletzt aktualisiert am 28.03.2022)

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