Villa am Meer

Villa am Meer

Dating
um 1864
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Bei der vorliegenden Ölskizze handelt es sich wohl um diejenige, die Adolf Friedrich Graf von Schack veranlasst hatte, das gleichnamige Bild für seine Sammlung zu bestellen. Schack schrieb: "... als ich 1864 Rom besuchte, fand ich Böcklin in einem geräumigen Atelier, das er gemeinsam mit Louis von Hagn und Franz Lenbach gemietet hatte, mit der Ausführung einer großen Landschaft für mich beschäftigt. Diese hatte mich schon in der Skizze entzückt. Es ist eine Villa am Meeresufer." Wie immer bei Böcklins Bildwiederholungen, ändern sich mit den jeweils verschobenen Akzenten auch Stimmung und sogar zuweilen die Aussage der Bilder. So hat Böcklin das in der Ölskizze wiedergegebene Liebespaar auf der Parkmauer nachher durch eine einsame Trauernde am Gestade ersetzt. Von letzterem Typus hat Böcklin insgesamt fünf Varianten geschaffen. Eine andere Fassung ist nur durch einen Schwarm schwarzer Vögel belebt, und ein weiterer Typus entfernt sich insofern von den genannten, als die Szene durch das dramatische Geschehen eines Mordes ins Anekdotische abgedrängt. wird.
Displayed
Not on display
Inventory Number
10811
Birth year of the artist
1827
Year the artist deceased
1901
Dimensions of the object
62,1 x 74,3 cm
Material / Technology / Carrier
Öl auf Leinwand
Genre
Malerei
Department
19. Jahrhundert
Origin
1941 aus Privatbesitz erworben
Stock
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München
Citation
Arnold Böcklin, Villa am Meer, um 1864, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/en/artwork/8MLvX7Z4z3 (Last updated on 08.07.2021)

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