Paumgartner-Altar: Lukas Paumgartner als hl. Eustachius
Albrecht Dürer (1471-1528)

Paumgartner-Altar: Lukas Paumgartner als hl. Eustachius,

um 1500
Material / Technik / Bildträger
Tannenholz (Abies sp.)
Maße des Objekts
157 x 60,4 cm
Ausgestellt
AP OG Saal II
Gattung
Malerei
Inventarnummer
702
Erwerb
Aus der Kammergalerie Herzog Maximilian I. von Bayern; 1613 aus der Katharinenkirche Nürnberg erworben
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München
Zitiervorschlag
Albrecht Dürer, Paumgartner-Altar: Lukas Paumgartner als hl. Eustachius, um 1500, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/W6kLay7L8V (Zuletzt aktualisiert am 15.02.2022)
Dürer hat die Anbetung des Kindes entsprechend der Schilderung der ›Legenda aurea‹ zwischen zwei verfallenen Häusern platziert. Am Boden kniet die Stifterfamilie Paumgartner: links die Brüder Lukas und Stephan mit ihrem 1478 verstorbenen Vater Martin und dem zweiten Gemahl der Barbara Paumgartner, Hans Schönbach; rechts Barbara Paumgartner, geb. Volckamer, mit ihren beiden Töchtern. Rollenporträts wie die Darstellungen auf den Flügeln waren nicht ungewöhnlich in der Zeit. Alte Nachrichten bezeugen, dass die Flügel 1498 gemalt wurden; die Mitteltafel entstand möglicherweise etwas später, da sie eine fortschrittliche Perspektive aufweist. Der Altar stand einst an der Ostwand des südlichen Seitenschiffs der Dominikanerinnenkirche St. Katharina in Nürnberg.

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