Die Falknerin
Hans Makart (1840-1884)

Die Falknerin,

um 1880
Material / Technik / Bildträger
Öl auf Leinwand
Maße des Objekts
106,3 x 79,8 cm
Ausgestellt
Nicht ausgestellt
Referat
19. Jahrhundert
Gattung
Malerei
Inventarnummer
13291
Erwerb
1962 als Überweisung aus Staatsbesitz erworben
Bestand
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München
Zitiervorschlag
Hans Makart, Die Falknerin, um 1880, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/jpxegrVGJ7 (Zuletzt aktualisiert am 22.04.2022)
Die Falknerin ist in gründerzeitlicher "Nahbildlichkeit" wiedergegeben. Tief liegender Horizont und Himmel dienen als bedeutungssteigernder Hintergrund und verstärken den Eindruck von Größe und Einmaligkeit der Erscheinung. Die Genauigkeit der Wiedergabe des Stoffs und der Haut bewirkt darüber hinaus die Vorstellung erhöhter Präsenz. - Die Falkenjagd auf Feder- und kleineres Haarwild war im Mittelalter sehr beliebt. Gegen Ende des 19. und im 20. Jahrhundert wurde diese Jagdart wieder aufgenommen und übte zunehmende Anziehungskraft aus.

Seit 1999 forscht das Referat Provenienzforschung zur Herkunft aller Kunstwerke der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die vor 1945 entstanden sind und die seit 1933 erworben wurden. Grundlage für diese Forschung bilden die „Washingtoner Erklärung“ von 1998 sowie die daran anschließende sogenannte „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienz-Angaben basieren auf den systematischen Erstchecks und orientierten sich am Leitfaden zur Standardisierung von Provenienz-Angaben des Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. Provenienzangaben werden zeitnah aktualisiert, wenn neue Quellen oder Erkenntnisse zu den hier veröffentlichten Werken bekannt werden.

Weitere Informationen zu den Provenienzangaben finden Sie in der Präambel.

Für Rückfragen und Hinweise erreichen Sie uns unter provenienz@pinakothek.de

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Mihail Kogălniceanu (1817 - 1891), Bukarest, eingeliefert in Auktion bei J. M. Heberle (H. Lempertz' Söhne), Köln
o.D. - 09./10.12.1887
wohl Kunsthandlung Neumann & Salzer, Wien, wohl erworben auf der Auktion bei J. M. Heberle (H. Lempertz' Söhne), Köln
1887 - evtl. 1891
wohl Privatbesitz, Berlin u. Wien
evtl. 1891 - o.D.
Galerie H. O. Miethke, Wien
o.D. - 1908/09
wohl Privatbesitz, Wien, evtl. erworben von Galerie H. O. Miethke, Wien
1908/09 - o.D.
Moritz von Gutmann (1872 - 1934) und Erben, Schloss Vöslau bei Wien
o.D. (evtl. ab 1908/09) - längstens 1937
Galerie L. T. Neumann, Wien
spätestens 1937 - 03.12.1937
Kunsthandlung Karl Haberstock, Berlin, erworben von Galerie L. T. Neumann, Wien
03.12.1937 - 12.01./09.02.1938
Reichskanzlei (Adolf Hitler), Berlin, erworben von Kunsthandlung Karl Haberstock, Berlin
12.01./09.02.1938
Hermann Göring (1893 - 1946), Carinhall in der Schorfheide/Berchtesgaden, Geburtstagsgeschenk von Adolf Hitler
12.01./09.02.1938 - 1945
Central Collecting Point, Münchner Nummer 5436, Sicherstellung durch amerikanische Alliierte
27.07.1945 - 20.04.1949
Ministerpräsident Bayern, München, treuhänderische Übergabe durch amerikanische Alliierte
20.04.1949 - 22.02.1952
Treuhandverwaltung von Kulturgut beim Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland, München, treuhänderische Übergabe durch Bayerischen Ministerpräsidenten
22.02.1952 - 06.12.1960/18.05.1961
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, gemäß Vereinbarung mit der Bundesrepublik Deutschland dem Freistaat Bayern übereignet
seit 06.12.1960/18.05.1961
Das Werk wurde 2007 bei Lost Art gemeldet: https://www.lostart.de/de/Fund/391081

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